Der Fränkische Kabarettpreis

 

wurde vom "Förderverein Fränkischer Kabarettpreis" ins Leben gerufen und wurde erstmals 2007 verliehen und findet jährlich an vier Abenden in der Stadthalle Arnstein statt.

 

Schirmherrin im Jahr 2017 ist wieder Frau Monika Wagner-Repiscus

vom Bockshorn im Kulturspeicher - Würzburg.

 

 

 

Der erste Finalist steht fest.

 

Michael Feindler konnte sich am 15.03.2017 gegen seine Konkurrenten, Martin Valenske & Henning Ruwe und Kai Spitzl durchsetzen.

 

Durch den Abend führte der Fränkische Kabarretist Fredi Breunig aus Salz.

 

Der Sonderpreis des Fränkischen Kabarettpreises ging an den bayerischen Kabarettisten
Christian Springer. Die Laudatio hielt der Nürnberger Kabarettist Bernd Händel.

 

 

 

 

2. Vorrunde am Mittwoch, 24.05.2017 - 19:30 Uhr

im Sportheim der DJK Büchold

In der 1. Musikkabarett-Runde treten folgende Künstler gegeneinander an:

 

 

Matthias Walz


 

 

Der Mann im grünen Anzug zelebriert seine Gedankengänge musikalisch und verbal und bringt das Publikum mit Witz, Charme und Verstand zum Lachen, manchmal sogar zum Nachdenken.
Kein menschlicher Abgrund ist ihm dabei fremd, keine Wahrheit zu direkt.
Seine feinsinnige Beobachtungsgabe und scharfzüngige Eloquenz können nur in seiner fundierten Ausbildung begründet liegen – einer ausgeprägten und langjährigen autodidaktischen Lehrzeit in der Wirtshauskultur, liebevoll untermalt von Hochschulstudien der Informatik, Physik und Linguistik.
Der gebürtige Unterfranke sammelte seine ersten Bühnenerfahrungen bereits in der Schule. Dort wurde auch deutlich, dass seine künstlerische Zukunft ganz klar im humoristischen Fach zu finden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Olaf Bossi


 

 

Eigentlich will er ja ”nur“ eine gerechte Welt, alles richtig machen und glücklich sein – irgendwie ”ankommen“.
Aber wann ist man eigentlich glücklich? Wenn man alles erreicht hat, der Keller aufgeräumt und der Nachbar neidisch ist? Kann man eigentlich alles richtig machen, gerade als zweifacher Familienvater?
Und was ist gerecht? Ist gut und böse wirklich so einfach zu beantworten wie er es als Kind in einem 68er Haushalt gelernt hat?
Wie lebt man richtig in dieser Welt voller Designerküchen und ungelebter Träume?
Welchen Kaffee darf ich kaufen? Welche Diät soll ich machen? Muss man vielleicht in Zukunft für die dritten Zähne eine zweite Niere verkaufen? An der Stelle, wo andere aufhören, versucht Bossi den Gedanken nur konsequent zu Ende zu denken.
Bossi will immer an das Gute im Menschen glauben – und wenn es sein muss, dann versetzt er sich eben auch in einen Investmentbanker oder in einen BILD-Zeitungsredakteur hinein, um das Gute zu finden. Draufhauen ist nicht seine Art. Er versucht seine Hauptdarsteller zu umarmen – manchmal so sehr, dass ihnen die Luft wegbleibt.

 

 

 

 

 

Markus Kapp


 

 

"Männer sind nicht multitaskingfähig", sagt man. Doch Männer können Fußball gucken, zugleich ein Bier trinken und bei Facebook online sein, neue Apps runterladen und Zuhören simulieren. Wie lässt sich das erklären?
Die Zeiten, in denen man sich nur auf einen Menschen oder eine Sache konzentrieren brauchte, sind aufgrund unserer imposant rasanten, multimedialen Welt endgültig vorbei. Denn da wir alle am selben Strang ziehen, darf man getrost den Faden verlieren.
Aber ausgerechnet der rote Faden ist es, den sich Markus Kapp vorknüpft zu finden und mithilfe von Tasten und Tönen zu entknoten. Doch selbst, wenn an diesem Abend nichts gefunden wird, Hauptsache es wird danach gesucht. Denn das Suchen ist wichtiger geworden als das Finden. Man muss eben nur die richtigen Fragen stellen, um sicher gehen zu können, gar keine oder eine Million Antworten zu bekommen: Warum gehen Frauen immer zu zweit aufs Klo? Wieso kostet in Uganda eine Kalaschnikow genau so viel wie ein Huhn? Ist "Badisch" wirklich ein Dialekt? Warum gibt es in Deutschland mehr Handys als Ohren? Was macht Pippi Langstrumpf heute? Warum sind die "hohen Tiere" nicht im Zoo zu finden? Und: An welcher Garderobe kann man sein Resthirn abgeben?
Es gibt so viele Fragen, aber noch viel mehr nutzlose Informationen, mit denen wir täglich bombardiert werden, doch zum Glück helfen uns die Medien, dass wir uns über die "richtigen" Dinge aufregen!
Konzentrieren wir uns deshalb auf's "Abschweifen", denn wer nicht hören will, muss auch B sagen. Und eines ist sicher: Wer mit der Zeit geht, darf nicht mit Steinen werfen!

Fazit: Wenn man einmal einen Satz begonnen hat, dann muss man ihn auch
Falls nicht, gibt es dafür sicher auch eine App.

 

 

 

 

GMS